Samstag, 19. September 2015

Fische haben keine Beine

Vorletzter Nachtrag von der diesjährigen September-Urlaubslektüre. Ein lieber Freund beschenkte mich mit dem Roman "Fische haben keine Beine" vom mir vorher völlig unbekannten Autor Jón Kaiman Stefánsson. Schön, dass ich ihn nun kenne, denn der 52jährige Isländer hat einen schönen Familienroman verfasst, der interessante Einblicke in das Leben auf dem kleinen Eiland im Atlantik gewährt.

Isländische Literatur am Strand von Kreta 


Wunderbar erzählt Stefánsson auf drei Zeitebenen, Gegenwart (erschienen ist das Original im Jahr 2013, auf Deutsch "erst" heuer), nahe Vergangenheit (1976 - 1980) und eher ferne Vergangenheit (Ende 19., Anfang 20. Jahrhundert) - sehr gelungen. Durchaus möglich, dass der Autor, der früher als Maurer und in der Fischindustrie ebenso gearbeitet hat wie als Sicherheitsbeamter am Flughafen Keflavik (aus diesen Tätigkeiten wurde er wohl gleich mehrfach für Geschichten in diesem feinen Roman inspiriert), bald wieder auf meine Leseliste kommt!

Unter griechischen Olivenbäumen ist jeder Roman noch eine Spur besser als er wohl ohnehin ist ;-) 

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