Donnerstag, 20. Februar 2014

Die Arbeit der Nacht


Mein vierter Roman von Thomas Glavinic. Der 1972 geborene Grazer, der längst in Wien lebt und nebenbei öfters das gleiche Lokal wie ich im vierten Bezirk besucht, ist längst eine echte Nummer in der deutschsprachigen Literatur. Und das völlig zu Recht. Vom Roman "Herr Susi", der gar nicht mehr vertrieben wird, war ich noch ziemlich enttäuscht, hingegen gefielen mir "Der Kameramörder" und "Wie man leben soll" sehr gut bis hervorragend. Nun wagte ich mich über das 2006 erschienen Werk "Die Arbeit der Nacht", ein Kunststück über rund 400 Seiten, die ausnahmslos mit der Hauptfigur Jonas, der eines Tages als offensichtlich letztes Lebewesen des Planeten in seiner Wiener Wohnung aufwacht, bestritten werden.


Ein Buch, das manchmal etwas deprimiert, aber faszinierend zu lesen ist. Leider kam ich in den letzten Wochen etwas zu wenig zur Lektüre, daher zog sich diese über zu lange Zeit, nichts desto trotz hinterließ dieser Roman einen beeindruckenden Leser. Glavinic hat trotz seines vergleichsweise jungen Alters schon zehn Romane veröffentlicht, ich darf mich also noch auf einige gute Bücher von ihn freuen. 

Auf seiner Homepage hat er lustigerweise den Roman "Herr Susi" vergessen, der Beweis steht allerdings in meinem Bücherregal! 

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