Montag, 26. März 2012

Die Arena

Nach vielen Jahren kam wieder einmal ein Roman von Stephen King auf die Leseliste. Die Kritiker meinten schließlich, dass der "King of Horror" mit "Die Arena" (im Original "Under the Dome") wieder an Klassiker wie "Es" oder "Shining" anschließen würde. Und sie hatten nicht ganz Unrecht.


King hat mal wieder die Form vergangener Jahre (Jahrzehnte) erreicht und trotz der epischen Länge von fast 1.300 Seiten kommen kaum Längen auf. Die Handlung im Zeitraffer - eine Kleinstadt - nicht weit vom aus früheren Romanen bekannten Derry - wird innerhalb von Zehntelsekunden durch eine geheimnisvolle Kuppel völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Innert weniger Tage bricht - teils vom Dorf-"Diktator" gesteuert - das absolute Chaos aus, zudem passieren nicht wenige Morde und Selbstmorde, sowie vielmehr mysteriöse Vorgänge.

An und für sich ein echter "Strandklassiker", denn aufgrund des monströsen Umfangs benötigt man einfach eine gewisse Zeit, um sich durch das Werk zu lesen. Neben dem doch intensiven Arbeitsalltag habe ich es in knapp einem Monat geschafft, das Finale am Beginn des letzten Kurzurlaubes vor Saisonschluss, auf der sonnigen Terrasse in rund 2.000 Meter Höhe im Tiroler Kühtai.

Zu den absoluten "All-Time"-Klassikern des Stephen King fehlt dem Roman doch noch ein wenig. Für mich bleiben die besten Werke weiterhin:
- Es
- The Stand
- Sie
- Shining

Doch das neueste Werk gibt es auch schon, wieder über 1.000 Seiten stark und in deutscher Sprache als "Der Anschlag" erschienen. Es wird also nicht vier Jahre bis zum nächsten King dauern, da bin ich mir fast sicher.....

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